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Vom Wert der Zeit

Vom Wert der Zeit

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„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“

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Seneca

Was bleibt, wenn das Leben plötzlich Zeit hat?

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Nach fünfundvierzig Jahren im diplomatischen Dienst steht Simon vor einer Erfahrung, auf die er sich trotz aller Vorbereitung nicht vorbereitet fühlt: dem Ruhestand.

Sein bisheriges Leben war bestimmt von Aufgaben, Verantwortung und ständigen Ortswechseln – rund um die Welt. Nun sind die Termine verschwunden, der Schreibtisch ist geräumt, die berufliche Rolle abgelegt. Zum ersten Mal gehört die Zeit ganz ihm.

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Doch Freiheit kann auch verunsichern. Wer ist man, wenn man nicht mehr gebraucht wird? Wo ist Heimat, wenn man sein halbes Leben unterwegs war? Und was bedeutet eigentlich Zeit, wenn sie plötzlich nicht mehr knapp ist?

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Auf einer Reise zurück in die eigene Vergangenheit beginnt Simon, sein Leben mit anderen Augen zu betrachten. Begegnungen, Erinnerungen, Abschiede und unerwartete Neuanfänge führen ihn zu einer Erkenntnis, die ebenso einfach wie schwer zu begreifen ist:

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Zeit ist nicht das, was uns im Leben bleibt.
Zeit ist das Leben selbst.

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Vom Wert der Zeit ist die Geschichte eines Mannes, der lernen muss, loszulassen, um sich selbst neu zu begegnen – eine persönliche und zugleich universelle Reise über Abschied, Freiheit, Heimat, Liebe und die Kunst, dem eigenen Leben einen neuen Anfang zu geben.

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